Ich habe heute gemerkt,

dass meine Chefin in der Apo die gleiche Taktik hat wie ich.

Und zwar geht es um die Dinge, die man ewig aufschiebt und dann erst macht, wenn man keine Lust auf was Wichtiges hat.
In meinem Fall wird dann das Zimmer aurgeräumt oder das Auto geputzt.
Meine Chefin fängt wie wild an ihre Apo umzudekorieren und im Büro liegen die Rechnungen. Die Pröbchen mussten auch unbedingt noch einsortiert werden und Tempos waren auch nich mehr genug da. Der Job, der für mich übrig geblieben war, war Schränke ausputzen. Ich hätte viel lieber Pröbchen und Tempos eingeräumt, als die Schränke auszuräumen und den Feinstab der letzten Jahre raus zu waschen. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Apo drekcig wäre, aber in den Schränken sahs schmuddelig aus. Aber da guckt ja zum Glück kein Kunde rein. Zwischendurch konnte ich mich mit einigen Kundengesprächen ablenken. Am lustigsten fand ich die Chinesinen, die eine Creme haben wollten und nur englisch und chinesisch sprechen konnten. Wir haben dann auf Englisch geklärt, wie es weiter gehen sollte, weil wir sie bestellen mussten. Das Ende vom Lied war, dass sie die Creme doch nich haben wollten, weil sie 15Euro gekostet hätte.
Ansonsten gibt es an diesem Freitag nichts neues. Schule war schön kurz wie jede 2. Woche und Anni ist mit ihrer Mum gefahren, sonst wäre ich nich arbeiten gefahren. Zum Glück kann ich immer spontan anrufen und fragen ob was es zu tun gibt.

20.4.07 21:58

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